U23-Vierer steht im WM-Finale - Platz drei vor Weltmeister Kanada

Finaleinzug perfekt gemacht: Das DRV-Quartett erreicht im Halbfinale Platz drei vor Weltmeister Kanada

Nach drei Bronzemedaillen in den letzten fünf Jahren kann der deutsche U23-Doppelvierer am Freitag, 16.45 Uhr, auf der Rotterdamer Willem-Alexander-Baan erneut nach einer WM-Medaille greifen. In einem packenden Halbfinale am Dienstagnachmittag erkämpften Kai Fuhrmann (Leipzig), Henrik Runge (Hamburg), Steven Weidner (Magdeburg) und der für den HRG’ler eingewechselte David Junge (Potsdam) Platz drei (5:52.53) hinter den stark auftrumpfenden Polen (5:51.05) und den ebenso überzeugenden Italienern (5:52.38).

Weltmeister Kanada, immerhin noch mit drei Crewmitgliedern des Goldvierers unterwegs, landete im schnellsten Halbfinallauf zwei Sekunden hinter dem DRV-Team auf dem vierten Rang und kann seinen Titel nicht mehr verteidigen. Platz vier bedeutet lediglich den Einzug ins B-Finale. Dort sind auch Russland und Weißrussland sowie Frankreich, Irland und die Ukraine als Viert- bis Sechstplatzierte aus Halbfinale Nummer zwei am Start. Der Sieg im zweiten Lauf ging an den Bronzevierer von 2015 aus Australien vor dem amtierenden Vizemeister Neuseeland. Auch Großbritannien als Dritter des Halbfinals noch mit im Rennen um die Medaillen.

Das DRV-Quartett lag im ersten Abschnitt hinter Start-Ziel-Sieger Polen noch auf Platz zwei, lieferte an der 1.000-Meter-Marke aber nur die viertschnellste Zwischenzeit im Feld ab und rutschte einen Platz nach hinten. Im Schlussviertel hieß es zwar Bestzeit, doch die Italiener konnten ihren hauchdünnen Vorsprung von 0,14 Sekunden ins Ziel retten.

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