U23-Doppelvierer von HRG'ler Lotz kämpft am Freitag, 16.45 Uhr, um WM-Edelmetall

Mit einer beeindruckenden Zwischenbilanz starten die Boote des Deutschen Ruderverbandes (DRV) in die Finals der U23-WM in Rotterdam/Niederlande: Am Freitag, 26. August, kämpfen 16 der 21 gemeldeten Teams um Edelmetall. Lediglich fünf Mannschaften müssen sich mit den Kleinen Finals begnügen. Der Doppelvierer des im WM-Trainingslager erkrankten HRG’lers Johannes Lotz ist um 16.45 an der Reihe und startet als Drittplatzierter seines Halbfinals auf Bahn eins. Derweil hält sich Lotz auf der Ersatzposition für einen Start bereit und absolviert Trainingsenheiten im Skiff. Im letzten Jahr hatte das DRV-Quartett in Plovdiv/Bulgarien den Finaleinzug verpasst und landete auf Platz sieben.

Italien, Polen, Australien, Neuseeland und Großbritannien heißen die Gegner im WM-Finale für Schlagmann Kai Fuhrmann (Leipzig), Henrik Runge (Hamburg), Steven Weidner (Magdeburg) und David Junge (Potsdam). Titelverteidiger Kanada – mit drei Athleten aus dem Goldvierer 2015 an Bord – musste mit Platz vier hinter der DRV-Crew bereits im Halbfinale die Segel streichen. Neuseeland gewann zuletzt Silber. Zwei Mitglieder der Vizemeister-Crew sind erneut dabei.

Bronzemedaillen-Gewinner Australien hat drei Plätze neu besetzt – mit einen Debütanten und den WM-Startern 2015 im Doppelzweier.

Das Team der Polen mit den WM-Vierten Marcin Pawlowski und Jacub Diminiczak hinterließ bislang einen sehr starken Eindruck. Dominik Czaja stößt aus dem Elite-Doppelzweier hinzu, der in diesem Jahr für die Polen die Europameisterschaft und die Olympiaqualifikation ruderte.

Die Italiener bieten ihre aktuelle Crew vom Weltcup in Posnan auf, wo das Nachwuchsteam immerhin einen Finalplatz erkämpfte. Das Boot ist mit dem aktuellen Juniorenweltmeister im Skiff und dem U-19-Weltmeister im Doppelzweier hochkarätig besetzt. Im Vorlauf unterlagen sie Bronzemedaillengewinner Australien.

Im Bug der Briten sitzt Harry Leask, zuvor im WM-Achter der Briten unterwegs. Mit Law Rowan kommt es zu einem Wiedersehen mit einem alten Bekannten: Der 19-Jährige saß 2014 im Junior-Doppelvierer, der hinter Johannes Lotz, David Junge, Henrik Runge und Hannes Redenius WM-Silber gewann.

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