Samstag, Auftakt 99. Hügelregatta: Johannes Lotz und Anton Finger auf dem Weg zum Vorlauf im SM2x B. Bundespolizeitrainer Axel Schuster (links) und Olympiastützpunkt- und Heimtrainer Alexander Schmidt (rechts).

Klarer Sieg im Doppelzweier: HRG-Topskuller Lotz setzt in Essen erstes Ausrufezeichen

Drei Wochen nach seinem krankheitsbedingten frühen Ausscheiden bei der Deutschen Kleinbootmeisterschaft hat sich Topskuller Johannes Lotz mit einem beeindruckenden Start-Ziel-Sieg auf dem Essener Baldeneysee zurückgemeldet. Im Doppelzweier U23 distanzierten der dreifache WM-Teilnehmer der Hanauer Rudergesellschaft 1879 (HRG) und sein Berliner Trainingspartner Anton Finger die nationale und internationale Konkurrenz der 99. Hügelregatta mit mehreren Bootlängen. Der starke Auftritt in Anwesenheit von Bundestrainerin Brigitte Bielig gibt dem HRG’ler Selbstvertrauen für das weitere Ranking im Kandidatenkreis des Nationalkaders im Deutschen Ruderverband (DRV).

1.000 Ruderer aus acht Nationen traten zur 99. Internationale Essener Hügelregatta am zweiten Maiwochenende an. Die U23-Ranglistenergebnisse des DRV führte Johannes Lotz mit Trainingspartner Anton Finger (Berliner RC) im Doppelzweier zusammen. Mit dem letztjährigen U19-Vizeweltmeister im Skiff saß der HRG’ler bereits vor zwei Jahren im Boot: Im U19-Doppelvierer holten sie gemeinsam Gold bei den nationalen Meisterschaften.

In Essen beeindruckte das Duo bereits im Vorlauf mit einer starken Leistung: Start-Ziel-Sieg in 07:16.68 Minuten vor den beiden Booten aus Tschechien mit Jakub Grabmuller/Stepan Adam Havlicek (07:19.51) und Eduard Bezdek/Jan Zavadil (07:20.47).

Zwischenstation auf dem Weg zum Nationalkader

Auch im Finale blieb das Team auf der Erfolgsspur: Lotz/Finger (07:24.16) dominierten mit einem überlegenen Auftritt die Sechs-Boote-Konkurrenz in jeder Phase des 2.000-Meter-Rennens. Bezdek/Zavadil (07:32.99), in der vergangenen Saison U19-Weltmeister im Doppelvierer, führten das Verfolgerfeld an. Die innerdeutsche Konkurrenz mit Paul Konrad Peter/Lasse Grimmer (Hannover/Essen) landete auf Rang drei (07:34.12), Grabmuller/Havlicek aus Tschechien (07:36.90) mussten mit Platz vier Vorlieb nehmen. Die dritte deutsche Renngemeinschaft Jan Renner/SebastianRitter (Krefeld/Regensburg) überquerte in 07:45.57 die Ziellinie. Abgeschlagen die Slowenen Matej Cuk/Tevz Koselj (07:56.32).

Neben der imposanten Vorstellung im Doppelzweier standen für Lotz auch zwei Auftritte im Doppelvierer an. Die Testfahrten mit den neuen Bootskollegen Paul Konrad Peter (DRC Hannover), Emil Schmidberger (Stuttgarter RG) und Lasse Grimmer (ETUF Essen), die eine Woche vor ihrem Debüt erste Trainingskilometer auf der Heimstrecke von Lotz in Berlin absolviert hatten, schloss das Quartett mit Platz zwei und vier im Mittelfeld ab.

Nächste Station ist die 2. DRV-Kleinbootüberprüfung am 27./28. Mai in Hamburg, bei der es um weitere Empfehlungen für den diesjährigen U23-Nationalkader geht und letztendlich um einen Bootsplatz für die Weltmeisterschaft Ende Juli in Plovdiv (Bulgarien).

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