Am Tag der Arbeit 17 Kilometer gerudert

Fünf Boote waren bei der diesjährigen 1.-Mai-Wanderfahrt von Hanau nach Seligenstadt vertreten. Sehr nennenswert waren die Anzahl der Junioren und Kinder, die in den letzten Jahren weniger stark vertreten waren.

Die gemischten Boote mit Kindern, Junioren sowie Altherren waren eine neue Erfahrung für alle Teilnehmer, was sehr gut aufgenommen wurde. Auf der 17 Kilometer langen Strecke von Hanau nach Seligenstadt musste einmal eine Schleuse durchfahren werden. Für die meisten Kinder und Junioren war das neu.

Der Tag begann um 10 Uhr bei bewölktem Himmel mit einem Treffen am Bootshaus. Man hatte sich für fünf Boote entschieden, einen Dreier, drei Vierer und einen Sechser. Kurz nachdem alle abgelegt und Kurs auf das 17 Kilometer weite Seligenstadt genommen hatten, entwickelte das Wetter sich zu einem Landregen. Trotz nicht idealen Wetters hatte der Spaß höchste Priorität, da sah man den Mannschaften auch an, als immer wieder andere Boote zu einem Sprint herausgefordert wurden.

In Seligenstadt angekommen, gingen alle zusammen in ein Restaurant, wo man sich gemeinsam mit Steak, Chili con Carne oder auch Kuchen für die Heimreise stärkte. Gegen 14.30 Uhr begann die Heimfahrt: Boot reinlegen, Skulls festmachen und ablegen. Diese Prozedur dauerte an dem kleinen Steg etwas länger als sonst. In dieser Zeit kamen zwei Vierer auf die Idee, ein neues Spiel zu konzipieren: „Fahnenklau“. Das bedeutet, man verfolgt sich und versucht dem „gegnerischem“ Boot die Fahne zu klauen. Mit erhöhter Schlagzahl und Schlangenlinien schossen die Vierer den Main hinunter.

Angekommen am heimischen Bootshaus, wurden die Boote aus dem Wasser gehievt und geputzt, so wie es sich nach jeder Fahrt gehört. Eben noch schnell die Boote in die Halle getragen - und schon war die amüsante Wanderfahrt trotz nicht idealem Wetter zu Ende.