18.01.2012
Auf Langlaufloipen ins neue Jahr gerutscht
Im Skilanglauf-Trainingslager des Hessischen Ruderverbandes (HRV) in Österreich tankten die HRG-Rennabteilungen zum Jahreswechsel eifrig Kondition für die neue Wettkampfsaison: 13 Aktive sowie fünf Trainer und Betreuer reisten für zehn Tage ins knapp 600 Kilometer entfernte Radstadt und begaben sich in dem kleinen, 5.000-Seelen-Ort in Bundesland Salzburg auf ungewohntes sportliches Terrain.
Mit dabei auch Ruderinnen und Ruderer der Nachbarvereine „Hassia“ und „Möve“ sowie aus Frankfurt-Höchst. Unter der Leitung von Volker Lechtenberg („Hassia) hatte das Trainerteam um Florian Bauer, Susanne Keim, Maximilian Schreiber („Möve“) und Marko Wanke (HRV) für die 50-köpfige Mannschaft einen Trainingsplan mit Technikschulung, eigenständigem Langlauf in Kleingruppen sowie Kräftigungsgymnastik ausgearbeitet. An den wenigen freien Nachmittagen des mit täglich zwei Einheiten bestückten Trainingslagers war zudem Entspannung in der Therme angesagt.
In der Schlussphase des Trainingslagers meinte es Frau Holle allerdings zu gut mit den Wassersportlern und schüttelte zu viele Flocken auf die Loipen. So ließen die Teilnehmer die Bretter in der Ecke stehen und wanderten mehrere Stunden lang stramm durch den frischen Tiefschnee.
Am Silvesterabend gab’s Spiele im heimeligen Quartier und unterhaltsame Aufführungen von Kleingruppen. Ansonsten haben sich die Athleten die Zeit zwischen den Trainingseinheiten mit Internet, PC-Spielen, DVDs, Büchern und Gesprächen vertrieben. Leider machte sich auch eine Erkältungswelle in den Mädchenzimmern breit, weshalb einige Teilnehmerinnern krankheitsbedingt ausfielen.



