27.08.2011

Vereinsmeisterschaft von der Sonne verwöhnt

Beste äußere Bedingungen bescherten der Vereinsmeisterschaft am 20. August überaus regen Zulauf. Die HRG’ler wurden nach einem ordentlichen Durchhänger bei der Vereinsregatta 2010 nunmehr rundum verwöhnt: Sonne pur, hochsommerliche Temperaturen, Windstille, glattes Wasser. 43 Kinder, Jugendliche und Erwachsene kämpften um die begehrten „Radaddelchen“.

In acht Rennen gingen insgesamt 31 Mannschaften an den Start. Neben der Vergabe der Wanderpokale im Frauen-Einer, Männer-Einer und Zweier ohne Steuermann gab es eine sportlich-spaßige Premiere: Die „Le Mans“-Trimmi-Staffel mit kuriosen Einlagen der 15 Teilnehmer. Knapp hundert Aktive und Zuschauer kamen zur traditionellen „Internen Regatta“ ans Bootshaus. Dort erwartete sie eine kleine, beziehungsweise vierzig Meter lange Überraschung: Der neue Kunststoffbelag des An- und Ablegestegs wurde tags zuvor montiert und stand nun vor seiner ersten Belastungsprobe. Und die verlief absolut reibungslos.

Männer vor den Frauen

Die Vereinsmeisterschaft im Männer-Einer sicherte sich Morris Schäfer vor Vorjahressieger Johannes Lotz und Thorsten Jenek von der Erwachsenen-Anfängergruppe am Ende des Drei-Boote-Feldes. Erstmals durften auch die Frauen eine Vereinsmeisterschaft im Skiff ausfahren. Haudünn gewann Lena-Maria Seuffert vor Melissa Happel, mit einigem Abstand kam Lydia-Larissa Fischer als Dritte ins Ziel. Im Zweier ohne kam es zu einem direkten Männer-Frauen-Vergleich: Die U-19-Juniorinnen Clara Bergau und Britta Marquardt traten gegen Björn Heiß und Tobias Thiel an, die sich allerdings als zu große Herausforderung erwiesen und den Damen auf und davon fuhren.

Volle Felder bei den Kleinen

Die Jüngsten der Vereinsregatta machten es überaus spannend: Im Anfänger-Trimmi mussten sogar Vorläufe ausgefahren werden, um das Finale mit vier Booten über die Strecke schicken zu können. Michael Petek siegte vor Elias Eisenschmitt, Lars Müller und Nils Bergau. Im Kinder-Doppelzweier gab es ebenfalls ein volles Feld, angeführt von Christian Wich/Daniel Nickel vor Philipp Hoffmann/Nils Täubl, Harun Görgün/Philipp Maibaum, Pascal Porada/Peter Stall und Benedikt Wich/Mika Bröking.

An die Vorjahreserfolge im Familien-Doppelzweier anschließen konnten Tina Haus und ihr Bruder Kai Roth vor Johannes Lotz mit Cousin Pius Reuling als Partner.

"Le Mans" auf'm Maa

Fünf Mannschaften mit jeweils drei Teilnehmern trauten sich den Start in der bislang noch nie ausgeschriebenen „Le Mans“-Trimmi-Staffel zu. Der aus dem Motorsport bekannte Sprint zum Rennwagen ist legendär, doch in der HRG-Version musste als besonderes Handicap der Übergang vom Land aufs Wasser bewältigt werden. Nach dem hektischen Ablegen mit dem trägen Trimmi ging es flugs zur Bojenwende in Höhe „Hassia“, um dann schnellstmöglich wieder zum schönen, neuen HRG-Steg zu rudern. Dort hieß es: Schnell aussteigen und das nächste Crewmitglied abklatschen, das die Staffel fortsetzt. Die rasanten Abläufe forderten ihren Tribut: hastiges, aber erfolgloses Navigieren beim An- und Ablegen, riskantes Versteuern und ein Vollbad vor schallend-lachendem Publikum. Tobias Thiel und die Brüder Björn und Lars Heiß waren die Schnellsten – und Trockensten.

Übrigens gab es noch einen Mixed-Doppelvierer mit Wende an der Steinheimer Eisenbahnbrücke. Nicht ganz so spannend und lustig wie „Le Mans“ ein Rennen zuvor, doch aufgrund der Streckenlänge wesentlich schweißtreibender

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