24.10.2011
Hanau und Tours "on Tour" in Berlin
Deutsch-französisches Rudern in der Bundeshauptstadt: Die HRG hatte Mitglieder und Freunde eingeladen - und am 20. Oktober hieß es "Hanau und Tours on Tour in Berlin". Die gemeinsame Oster-Wanderfahrt war so schön, dass ein weiteres Treffen auf dem Programm stand. Nadine Braun berichtet vom einmaligen Erlebnis:
Am Donnerstag, den 20. Oktober ging es wieder einmal früh los. Das HRG-Team, bestehend aus Hermann, Barbara, Hans-Jürgen, Heike, Sven, Dani, Torsten, Holger und Nadine, machte sich auf, um ein bereits an Ostern in Tours gegebenes Versprechen einzulösen: Gemeinsames deutsch-französisches Rudern in Berlin.
Nach Ankunft im Hotel ging es gleich weiter, um die nähere Umgebung sowie das Bootshaus des Ruderclub Kleinmachnow und die geliehenen Boote - vier Vierer und einen Zweier - zu erkunden. Wir wurden herzlich von einer Gruppe Jugendlicher empfangen, die uns dann auch gleich demonstrierte, wie man an dem ziemlich kleinen und wackligen Behelfssteg an- und ablegt, ohne nasse Füße zu bekommen.
Früh ins Bett ...
Abends unternahmen wir noch einen kleinen Ausflug auf den „Kudamm“, wo wir auch schon erste Eindrücke des „Festival of Light“, das zum gleichen Zeitpunkt in Berlin stattfand (ob zufällig, oder von Hermann organisiert, blieb bis zum Schluss offen), genießen konnten. Da die Fahrt doch anstrengender war als gedacht, gingen wir früh zu Bett und überließen es Hermann und Hans-Jürgen, die 14 Tourainer vom Flughafen abzuholen und inklusive einer kleinen, unfreiwilligen Stadtrundfahrt sicher ins Hotel zu bringen.
Da sich ein Teil der Gruppe bereits von der Oster-Wanderfahrt kannte, gab es keine Berührungsängste und die Begrüßung war am nächsten Morgen auch entsprechend herzlich. Bald schon waren Gespräche im Gange – egal, ob in fließendem oder aufpolierten Französisch, oder mit Händen und Füßen: Man war sich einig, dass man sich auf die kommenden gemeinsamen Tage sehr freute. Der Freitag beinhaltete einen von Hermann geführten Stadtrundgang mit kulturellem Rundumschlag: Gedenkstätte Berliner Mauer, Brandenburger Tor, Potsdamer Platz, Gendarmenmarkt, Alexanderplatz … Es gab viel zu sehen und zu entdecken.
Beeindruckendes Ruderrevier
Nach dem Mittagessen bekamen wir dann eine sehr interessante und tolle Führung im Reichstag mit anschließender Kuppelbesichtigung. So konnten wir Berlin nochmals von oben in der Abendsonne bewundern. Später holten wir gemeinsam Katharina ab, die aus Hamburg nachgereist war. Den Abend ließen wir dann ganz gemütlich zusammen ausklingen.
Am Samstagmorgen ging es dann endlich zum Bootshaus. Gutgelaunt wurden die Boote mit gemischten Mannschaften besetzt und bei herrlichstem Sonnenschein ruderten wir auf dem Teltowkanal, über den Griebnitzsee und die Havel zum Großen und den Kleinen Wannsee, wo wir gegen Mittag beim Berliner Ruder-Club Rast machten. Im Bootshaus des ältesten Berliner Ruderclubs konnten wir die kaiserliche Pracht bewundern und uns bei einem leckeren Eintopf für die restlichen Kilometer stärken. Immer noch beeindruckt, genossen wir die Fahrt über den Stölpchensee zurück in den Teltowkanal und zum Bootshaus in Kleinmachnow.
Pefekte Organisation
Den Sonntag verbrachten wir in Potsdam, spazierten um das Schloss Sanssouci und von dort aus durch die Innenstadt und beschlossen die Tour mit einem leckeren Mittagessen in Charlottenburg. Viel zu schnell war das verlängerte Wochenende vorüber und wir mussten uns schon wieder verabschieden.
Insgesamt war es wieder einmal eine unbeschreiblich schöne und unvergessliche Fahrt: Vom Transport, über das Kulturprogramm, die ausgesuchte Ruderstrecke, die vorgetesteten Restaurants, die nette Gesellschaft oder das Wetter – es war einfach alles perfekt organisiert. Vielen Dank, Barbara und Hermann, für die tollen Tage in Berlin!
Nadine Braun
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